Und Ihr so bei dem schlechten Wetter?

Wir: Senckenberg, Lochmühle,  Legobaustelle und Arzt gespielt 😆

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Was macht man mit Kindern im Winter?

Dieses Problem war mir gar nicht so bewusst, aber die Wintermonate sind mit kleinen Kindern ja total ätzend! Spielplatz ist nicht. Zu kalt, ab 16 Uhr dunkel und im Moment auch noch nass. Um nicht zum zehnten Mal das gleiche Puzzel zu puzzeln, bin ich darum diese Woche mit Bus und Straßenbahn einem Winterspielplatz am Zoo gefahren.

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Manko 1: Der hat nur einen Nachmittag in der Woche auf. Manko 2: Als wir ankamen, war er mit 35 Kindern leider schon voll! Aaaarg!!!

Ok, dann halt Zoo, dachte ich mir, ist ja erst kurz nach vier. Ich schiebe die Kinder rein und erblickere: gähnende Leere, denn im Winter ist da schon um 17 Uhr Feierabend, 16.30 Uhr schließen die Häuser. Buuuuuuhh!!! Netterweise durfte ich nochmal schnell für lau rein. Einmal Löwen von hinten geguckt und Gibbon von vorne und schon, dingdong, musste wir wieder raus.

Also wieder nach Hause und wieder das gleiche Puzzel puzzeln… :-/

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Die Fischköppe waren da!

„Wetten, gleich klingelt der Nachbar und beschwert sich?!“ Das ist mir diese Woche gleich mehrmals durch den Kopf geschossen. Denn so ein Gekreische gab’s bei uns noch nie: Meine große Schwester aus Hamburg und ihre zwei Kinder (10 Monate und vier Jahre alt) waren zu Besuch.

Schon Tage vorher hatte uns vor allem eines beschäftigt: das Wetter! 😉 Von drei vollen Tagen sollte es laut App an zweien regnen! Was dann mit den Kiddis unternehmen?! In unserer winzigen Wohnung laufen die nachher noch Amok! Glücklicherweise ist so ein kleines Frankfurter Schäuerchen nicht mit Hamburger Dauerregen zu vergleichen ( 😉 ) und so sind wir bei unseren zahlreichen Aktivitäten absolut trocken geblieben: Sei es im Zoo oder auf den vielen Spielplätzen, die wir besucht haben.

Insgesamt war es eine schöne Zeit mit vielen bewegenden Momenten und einer lesson learned: 2 Erwachsene + 4 Kleinkinder = keine tiefgehenden Gespräche möglich. Sobald ein Kind verstummte, meldete sich das nächste. Schlafen, essen, usw. in fast vier unterschiedlichen Rhythmen. Das schlaucht! Und so haben wir abends einfach nur alle Viere von uns gestreckt und sind tot ins Bett gefallen.

Auch ist mein Rücken jetzt sowas von im Eimer! Das kleine Bebel ist einfach viel zu schwer, um es noch ständig in der Trage herumzuschleppen (ein Zweierkinderwagen ist über Ebay-Kleinanzeigen schon gekauft). Heute morgen war ich so verkrampft, dass ich es fast nicht geschafft hätte, ihr eine Hose anzuziehen. Wunderbarerweise hat mich meine Schwester noch mal durchgeknetet, bevor es für sie zurück in den Norden ging. Zum Glück fuhr der Zug überhaupt (Lokführerstreik! Mit zwei kleinen Kindern besonders gut zu gebrauchen!).

Jetzt herrscht bei uns in der Wohnung eine gespenstische Stille – nur unterbrochen vom Schnurgeln meines Babys und von meinem Schniefen. Mein Sohn hat mich angesteckt…. 😷