I ❤️ Mama-Geburtstage 🎈

Auch wenn sie in Wirklichkeit reine Kindergeburtstage sind. Aber was soll man machen, wenn alle in deinem Alter kleine Kids haben? Party um 15.30 Uhr beginnen, alle Kids mitbringen lassen, trotzdem Spaß haben 🎈🎉🥂

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Im Schlafanzug in den Kindergarten. I did it 😆

Morgens rast die Zeit einfach. Schwups ist es schon viertel vor 9 und wir müssen dringend los, um es noch rechtzeitig zum Morgenkreis zu schaffen (denn danach ist die Tür zu und man darf 30 Minuten nicht rein).

Also: Zeit abknapsen, wo es noch möglich ist. Ein bisschen Schminke für die Mutti? Dauert zu lang, also Zombie-Look. Haare waschen? Zeitfresser hoch zehn! Zur Not eben ne hässliche Mütze. Und wenn alles nichts mehr hilft, wie heute: Einfach die Kids im Pyjama wegbringen.

Ich hatte das Gefühl, gar nicht sooooo viele erstaunte Blicke geerntet zu haben…. vermutlich abgelenkt… von der hässlichen Mütze 😜

Mein (todsicherer!) Abnehmtipp für 2018:

Schaffe dir Kinder an – eines reicht schon, aber besser gleich zwei oder drei – und gehe idealerweise noch arbeiten. Deine Pfunde werden von morgens bis abends nur so purzeln!

Morgens: Um dein Tagespensum durchzupowern, stehst du natürlich in aller Herrgottsfrühe auf, das steigert gnadenlos den Grundumsatz. Das, was du dir nebenbei als Frühstück einwirfst, machst du sofort wieder wett: Indem du deinen Kindern hinterherläufst, die keinen Bock haben, sich anziehen zu lassen und stattdessen lieber über Couch und Stühle durch die Wohnung flitzen.

Vormittags: Nehmen wir mal die typische Konstellation: Du arbeitest halbtags, musst aber mindestens so viel leisten wie bei einer 3/4-Stelle. Schließlich will man ja nicht als „Rumdödel-Cappuccino-Mutti“ abgestempelt werden. Also wird auf der Arbeit rangeklotzt ohne Ende. Der Vorteil: Du merkst gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, in der du natürlich nichts isst!

Mittags: Gibt es eine Halbtagsmutti, die zu Mittag isst? Eben! Wieder gute 800 Kalorien gespart!

Nachmittags: Du hetzt zum Kindergarten / Hort / Tagesmutter, um bloß nicht schon wieder zu spät zu kommen. Hetzen bedeutet: Dein Körper steht unter Feuer, und das ist besser als Sport! Außerdem merkst du vor lauter Hetzerei gar nicht, dass du vor Hunger eigentlich umfallen müsstest. Besondere Empfehlung für die Fortgeschrittenen: Zwei Kinder in zwei unterschiedlichen Einrichtungen abholen: doppelter Druck, doppeltes Tempo und ein Kind ja immer so halb mit dabei. Das gibt noch mal richtig Zunder!

Abends: Wenn du dir noch die Spielplatz-Tour gegeben hast, spürst du jetzt, was du geleistet hast: Wild geschaukelt, beim Klettern gestützt, fallende Kinder aufgefangen…. Der Rücken ist also schon mal fein raus. Aber auch innerhalb deiner vier Wände hast du schon einen halben Marathon hingelegt: Läufst vom Wäschetrockner zu den sich kabbelnden Kindern, von da zum Geschirrspüler, den du im Mordstempo ausräumst und dann wieder ins Bad, weil eine Puppe ins Klo geschmissen wurde. In Windeseile wird die eingeweicht, die Hände gewaschen und dann wieder zurück ins Wohnzimmer, wo gerade ein Brot einmal quer durchs Zimmer gekrümelt wurde…. Ja, Staubsagen verbrennt auch Kalorien und kräftigt herrlich die Arme! Beim Abendbrot bist du eher Schadensbeseitiger als Mitessender – wenn alle schon wieder weg sind vom Tisch, knabberst du maximal noch die übergebliebenen Reste vom Kinderessen weg. Was ein Glück, dass alleine essen kein Spaß macht: So hörst du ganz schnell wieder damit auf.
Später: Eigentlich hast du deinen Diät-Soll schon längst erfüllt. Aber als Abspeckprofi lässt du nicht nach: Kinder baden (schwitz!), Kinder anziehen (dito!), mit Kindern schmusen (besser als Turnen!), sie tragen, schleppen, usw.

Also: Beschwere dich nicht, dass du dir keine Nanny leisten kannst oder die Großeltern nie aushelfen. Sie tragen nur dazu bei, dass du das wirst, was du immer sein wolltest: Die Bohnenstange 2018! 😆😆😆

Lieblingssatz einer befreundeten Mama


Muddi-Treff im Café. Ich erzähle, nicht ohne pädagogischen Stolz, dass ich immer mit meinen Kindern male. Vor dem Frühstück, nach dem Abendbrot, ich zeichne vor, sie malen aus, unfassbarer Stifteverbrauch. 

Meine Freundin: „Und weißt du, was das Gute ist, wenn du mit deinen Kindern malst?“

Ich (gedanklich): „Weil sie dann ganz kreativ werden? Weil es die Mutter-Kind-Beziehung stärkt? Weil es unfassbar gut für ihre körperliche und seelische Entwicklung ist?“

Sie: „Weil sie dann richtig schön lange die Schnauze halten.“

🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Mehr davon: Lieblingsspruch einer stillenden Mama

😷 Was für ein Viren-Winter 😷

Oh Mann, dieser Blog verkommt zu einer einzigen Bakterien-Jammerei, aber was soll ich sagen: Wir waren 180 Jahre alle krank!

Ich hatte die komplette Woche nicht nur Säugling sondern auch die zweijährige zuhause. Montag sogar alle drei. Mittwoch hat’s mich dann selbst umgehauen. Schüttelfrost. 40 Fieber und mit allen drei Kindern allein zuhause. Ich bin auf allen Vieren durch die Wohnung gekrochen, habe die Großen vor die Kiste gesetzt, die Minuten gezählt, bis mein Mann endlich nach Hause kam – und dem lieben Gott gedankt, dass alle Kids so lieb waren. Eitrige Mandelentzündung stellte sich später heraus. Bitte bitte nie wieder!!!

Jetzt kann es nur noch bergauf gehen und demnächst werden auch wieder Viren-freie Beiträge hier erscheinen. „Ojalá“ würde der Spanier jetzt sagen – also in etwa „hoffen wir’s“!!!

Wie sich dein Telefonier-Verhalten als Mama ändert 😊

  • Du verschickst fast nur noch Sprachnachrichten – brutal unkommunikativ, aber geil schnell 😉
  • Neue Kontakte speicherst du nur noch so ab: 
  • Du traust dich, mit einem Headset-Bügel im Ohr zu telefonieren. Nerd-Alarm, aber jede Hand wird nun mal gebraucht!!!
  • Folglich machst du beim (seltenen!) Telefonieren noch 1000 andere Dinge und wirst auch selbst toleranter: Die Mama am anderen Ende räumt den Geschirrspüler aus (klapper klapper), unterhält sich noch mit der Kassiererin im Supermarkt oder pflaumt ihre Kids an? So what, ist eben ne Mama 😝
  • Wenn du dich tagsüber mal hinlegst, machst du dein Handy nicht mehr lautlos, sondern aktivierst den „Nicht stören“-Modus: So kommen die Anrufe vom Kindergarten („bitte abholen! krank!!!!“😫😫😫) halt noch durch.
  • Du leistest dir das, wovon alle abraten: eine Handyversicherung. Hat sich bei mir schon 2x gelohnt: Runtergefallen, Display geschrottet = neues 😊

Mama sein und fit bleiben – wie soll das gehen?

Abends bin ich viel zu fertig für die Muckibude. Joggen im Wald ist dank Kugel auch nicht mehr = Wabbelalarm! Ich baue auf das hier als ultimative Lösung:

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Ein Side-Stepper, für 25 Euro bei eBay Kleinanzeigen geschossen (aber auch neu mit 50 Euro absolut erschwinglich).

Der Plan: zwei Mal in der Woche hiefe ich mich da rauf. Z.B. wenn die Kids im Bett sind, mein Freund aber noch nicht da. Drei Mal war ich schon: Herrlich! Perfekt! Vor allem jetzt, wo ich nicht mehr groß springen kann, ohne dass gleich irgendwas platzt. Ist klein und lässt sich easy unter die Couch schieben. Ist leise und der Anstrengungsgrad ist genau meins (du schwitzt und wirst rot, kotzt aber nicht). Außerdem lässt es sich dabei herrlich (Blogartikel) schreiben.

Im Moment also totale Begeisterung. Auf der anderen Seite: Es kommt sicher nicht von irgendwo, dass praktisch alle gebrauchten Stepper mit Sätzen wie „neuwertig“ / „praktisch nie benutzt“ / „quasi neu“ angepriesen werden 😉

UPDATE ÜBER EIN JAHR SPÄTER: 3x benutzt. Verdammt!

Wenn Mama eine Reise macht

Was hab ich mir vor diesem Trip für eine Platte gemacht: Vier Stunden im ICE, von Frankfurt bis Hamburg Altona. Mit einem Dreijährigen und einer 1 1/2 jährigen. Für drei Tage zu meiner großen Schwester.

Hoffentlich klappt das mit dem Kleinkindabteil! Nicht, dass plötzlich alle Reservierungen umgeworfen werden und wir irgendwo im Großraum sitzen. Womöglich auch noch im Ruhebereich! Hoffentlich keine umgedrehte Wagenreihung, hoffentlich ein Platz für den Kinderwagen, hoffentlich liebe Kinder – die nicht nach einer halben Stunde schon durch die erste Klasse toben wollen! Für alle Eskalationsstufen hatte ich was dabei: Waffeln, Gummibärchen, iPad. Und hoffentlich habe ich genug Kraft für das alles. Bin doch so schlapp und fertig, seit ich wieder schwanger bin!

Kurzum: Ich war ein mega Schisser. Total boring, dabei wollte ich doch nie so eine Mutti werden, die sich mit Kindern nichts mehr traut und stattdessen nur noch in ihren vier Wänden hockt.

Und es folgte eine unglaubliche Erleichterung: Es hat alles sooooo super easy geklappt. Mit der Bahn, mit dem Kleinkindabteil, mit der Hilfe beim Kinderwagen rein- und raustragen. Auch die Schlafsituation in Hamburg war 1000x entspannter, als ich mir das hätte vorstellen können: Wir drei in einem Raum – dabei haben die Kids auch bei uns in Frankfurt noch nie zusammen gepennt. Das Einschlafen: perfekt, das Durchschlafen sowieso und das Lang-Schlafen auch. Eines Morgens wurden sogar MEINE Kinder von denen meiner Schwester geweckt. Absolute Premiere!!! Wir hatten eine geniale Zeit: Im Tropenaquarium (siehe Foto), am Elbstrand, auf diversen Spielplätzen. Und, oho, das Wetter war gar nicht so schlecht 🙂

Ach ja: Das ipad musste ich nicht einmal auspacken – weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt. Stattdessen gab es eine fast surreale Szene: Ich mit meinen beiden Kids im Speisewagen. Die haben „Das kleine ICE-Memo“ gepuzzelt und ich habe währenddessen einen Cappuccino geschlürft. Das hätte ich mir nun wirklich niemals erträumen lassen 😉

Der 2/3 Platz oder auch: das Relikt

Auf der verzweifelten Suche nach einem Kindergartenplatz ist uns ein 2/3 Platz angeboten worden – und bei der Überlegung, wie wir das verdammt noch mal alles hinkriegen sollen, haben wir nicht nur graue Haare bekommen, sondern sind auch zu der Erkenntnis gelangt: wie sinnlos dieser 2/3-Platz ist!

Er ist eine absolute Karriere-Bremse. Ein Job-Killer. Ein Garant für: „Mama muss halbtags arbeiten“ oder sogar komplett zuhause bleiben.

Das Kind muss spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden – in meinem Fall hätte das bedeutet, ich hätte nur bis 13.30 Uhr arbeiten können. Leider unmöglich, denn bei mir gibt es keine Halbtagsjobs.

14.30! Was für ein Mist! Dabei machen es einem ja schon die Ganztagsplätze schwer, voll zu arbeiten. Um 16.45 Uhr musst du spätestens im Kindergarten sein – und das heißt eben: Um 15.45 Uhr bitte den Stift fallen lassen und los geht die Hetzerei! Vollzeit arbeiten geht da nur, wenn man mordsfrüh anfängt und der Partner die Kinder wegbringt. Gottlob ist das bei mir der Fall!

Wir haben hin- und herüberlegt, wie wir mit diesem beknackten 2/3 Platz-Angebot umgehen sollen. Annehmen und hoffen, dass er ganz schnell aufgestockt wird? Ablehnen und unseren 3jährigen doch noch etwas bei der Tagesmutter lassen (bei der er sich aber schon seit Monaten langweilt)? Annehmen und unsere Tagesmutter fragen, ob sie unseren Sohn abholen könnte: Sprich: Schön draufzahlen?

In meiner Verzweiflung habe ich gleich noch ein paar Bewerbungen rausgeschickt – und hatte wahnsinniges Glück: Ich habe tatsächlich noch einen Vollzeit-Platz in einem neuen Kindergarten in Sachsenhausen bekommen. Er liegt zwar ab vom Schuss, aber zumindest kann ich meinen Job behalten.

Jetzt sind wir seit gut einem Monat dort und mir ist aufgefallen: Die wenigsten Eltern holen ihre Kinder erst zu 17 Uhr ab, die meisten kommen zwischen 15 und 16 Uhr. Sprich: Die Vollzeitplätze werden gar nicht wirklich ausgereizt. Warum stockt man diese also nicht auf? Bietet nur noch Vollzeitplätze an? Wenn man sein Kind dann doch (mal) früher abholen möchte: nur zu! Aber es entstresst die, die das nicht schaffen, unglaublich!

(P.S. Die Halbtagsplätze bis 11.30 Uhr habe ich jetzt gar nicht mehr erwähnt. Die sind so gruselig, da fällt mir gar nichts mehr zu ein…)

Gestatten: Domina

Meine Nachbarn müssen denken: Nebenan wohnt eine wildgewordene Furie, die Kommandos brüllend durch die Wohnung läuft. Und das Schlimme: Sie haben recht!

Wenn ich abends mit den Kindern nach Hause komme, muss alles zack zack gehen. Die Uhr tickt: Jeden Moment kriegt ein Kind Hunger und brüllt oder wird müde und brüllt noch viel mehr!

Also gebe ich richtig Gas: Abendbrot machen, Kinder ausziehen, baden, erstes Kind anziehen, zweites Kind anziehen, füttern, das anschließende Schlachtfeld wegwischen, -fegen, -saugen usw, Milch-Fläschchen für die Nacht vorbereiten, Schnullis in den Betten verteilen, Zähne putzen, Fläschchen geben, Geschichte vorlesen, etc etc.

Von 18 bis 20 Uhr powere ich wirklich voll durch und automatisch kommt die Domina raus. „Lass das“, „mach das“, „nein, das nicht“, „ich hab doch schon 1000x gesagt, dass…“, „verdammt nochmal warum machst du das denn immer noch?“, „jetzt reicht es!!!“, „Gleich werd ich aber richtig böse!!!“ Usw.

Falls ich irgendwann mal meinen Job los bin: Als Domina kriege ich bestimmt irgendwo was!!! 😉