Lieblingssatz einer befreundeten Mama


Muddi-Treff im Café. Ich erzähle, nicht ohne pädagogischen Stolz, dass ich immer mit meinen Kindern male. Vor dem Frühstück, nach dem Abendbrot, ich zeichne vor, sie malen aus, unfassbarer Stifteverbrauch. 

Meine Freundin: „Und weißt du, was das Gute ist, wenn du mit deinen Kindern malst?“

Ich (gedanklich): „Weil sie dann ganz kreativ werden? Weil es die Mutter-Kind-Beziehung stärkt? Weil es unfassbar gut für ihre körperliche und seelische Entwicklung ist?“

Sie: „Weil sie dann richtig schön lange die Schnauze halten.“

🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Mehr davon: Lieblingsspruch einer stillenden Mama

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Sätze, die eigentlich nie an die Öffentlichkeit gelangen dürften 

Ich zu meinem Sohn (5): „Jetzt hör mal auf, mich die ganze Zeit rumzukommandieren. Du bist hier nicht der Chef!“

Meine Tochter (3): „Papa ist hier der Chef.“

Ich: „Wiebitte?!? Nix da! Papa ist überhaupt nicht da!!! Wer macht denn hier gerade alles? Wer spielt mir Euch, holt Essen und Trinken usw?!? ICH!!! Also ICH bin hier der Chef!“

Sie: „Nein. Du bist eine Mama.“

Arrrrrrggggggggggg!!!! 😤😤😤

Geil: Wenn deine Stadt so tolle Kinder-Events veranstaltet


Ich bin einfach nur begeistert. Von den Frankfurter Opernspielen, die wir am Wochenende besucht haben. Ein riesiges Spieleparadies im Park hinter der Alten Oper: Mehrere Hüpfburgen nach Alter unterteilt, kreative Ballspiele im Brunnen, Schiffchen, Kletterbälle, Zugfahren, … der Burner. Und fast alles kostenlos. 

Ich muss wirklich ein dickes Lob loswerden an den Verein, der all die Spielgeräten stellt: An den Abenteuerspielplatz Riederwald e.V., quasi auf allen Kinderfesten in Frankfurt präsent. Alle Geräte top in Schuss und von freundlichem Personal betreut. 

Wir waren gute drei Stunden da und abgesehen davon, dass unsere dreijährige irgendwann plötzlich weg war (Panik! Sie war zum Karussell gelaufen…) hatten wir eine sensationelle Zeit. Dankeschön! 😊

Was taugt die Legobaustelle?

Bei dem Sauwetter haben wir sie jetzt auch mal ausprobiert: Die Legobaustelle im Architekturmuseum. Du zahlst in den Ferien drei Euro Eintritt und baust mit kleinen Legosteinen drauflos – im Idealfall kommt ein Haus dabei heraus. 

Ein Besuch, bei dem ich mal wieder gedacht habe: Was macht man nicht alles für seine Kinder 😬

Wir mussten Nummern ziehen, gute zehn Minuten warten (mit drei kleinen Kindern halt einfach nervig), es war im Legoraum so stickig, ich saß auf Matten und frickelte vor mich hin, bis mir die Beine einschliefen. Sobald wir zu „laut“ waren, kam eine Wärterin und meckerte. Ich hatte schon nach drei Minuten das dringende Bedürfnis, abzuhauen, aber das konnte ich dem einzig motivierten Familienmitglied (meinem fünfjährigen Sohn) nicht antun. 

Mit Baby auf dem Schoß und dreijähriger im Arm (eindeutig zu jung), haben wir letztlich noch ein lustiges Freestyle House zusammengekloppt. 

Naja und Abends, beim Zubett-Gehen fiel dann eben noch der Schreckens-Satz: „Mama, da will ich nochmal hin!“ 😱

Wenn Eltern ihre Kleinkinder alles allein entscheiden lassen

Erlebe ich echt immer wieder und letztens, auf einer Zugfahrt von Kiel nach Frankfurt, in seiner nervigsten Form: Zu uns in den Familienbereich kam eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter. 

Eigentlich total symphatisch – bis zu dem Punkt, als wir am Hamburger Hauptbahnhof im Unwetterchaos stecken blieben. Mama und Kind wollten einen Zugtrip nach Göttingen machen, der dazugehörige Papa fuhr abends mit dem Auto hinterher. 

Nun gab es aber eben das Problem, dass der Zug nicht weiterfuhr. Und die Mutter stellte (eindeutig einseitig motiviert) die Frage, die bald Ohrwurm-Charakter annahm: 

„Duuuu, Hendrike, wir können jetzt auch wieder aussteigen und zurückfahren und heute Abend mit dem Papa im Auto nach Göttingen fahren. Sollen wir das machen?“

Hendrike sagte: „nein“. Klar, es war ihre erste Bahnfahrt und sie durfte in Mamas Handy Peppa Wutz gucken. Die Mama ließ aber leider nicht locker und fragte im 15-Minuten-Takt immer wieder nach. Da wir über drei Stunden im Hbf festhingen, hörten Hendrike und alle anderen Fahrgäste diese eine Frage der Mama gute zwölf Mal. Immer wieder: „Hendrike, wir könnten jetzt auch….“ 

Am liebsten hätte ich irgendwann gesagt: „Himmel!!! Deine Tochter ist drei! Sie KANN das nicht entscheiden, weil sie logischerweise nicht blickt, dass wir hier feststecken und weil sie überhaupt nicht einschätzen kann, was das jetzt bedeutet, wenn ihr bleibt oder wenn ihr geht. Also entscheide DU das jetzt für sie!!!“ (Optional noch hinzufügbar: „Das ist genauso nervig, wie die Eltern, die ihre Kinder auf dem Spielplatz FRAGEN, ob sie jetzt nach Hause wollen / ob sie das frisch gemopste Spielzeug jetzt wieder zurückgeben wollen / ob sie sich jetzt die Schuhe anziehen wollen / ob sie abends Zähneputzen wollen /ob sie denn jetzt bitteschön ins Bett gehen und schlafen wollen ..!!!“)

Um die Harmonie im Abteil zu wahren, habe ich mich gegen diese Tirade entschieden. Und irgendwann war Hendrike dann offenbar auch mürbe gequasselt. Sie sagte „ja“ und schwups waren Mama und Kind verschwunden. 

Von der Unmöglichkeit, für deinen Säugling im Rhein Main Gebiet einen Krankenhaus-Platz zu bekommen (Skandal!)

Das kann doch nicht sein, oder? Dass du einen vier Monate alten Säugling mit einer Nierenbeckenentzündung hast, der fiebert, wimmert, das Antibiotikum erbricht und du beim verzweifelten Abtelefonieren der Kliniken nur das zu hören bekommst:

Uniklinik Frankfurt: Wir sind voll. 

Clementinen-Krankenhaus: Sorry, voll!

Höchst: Säugling zusammen mit Mutter? Leider kein Platz. 

112: Rufen Sie in Höchst an. Die haben noch Plätze frei. 

Hanau: voll. Darmstadt: voll. Offenbach: voll. …

Wir sind richtig in Panik geraten, unserer Kleinen ging es schlechter und schlechter. Irgendwann hat sich das Klinikum Rüsselsheim unserer erbarmt. Ich habe in Windeseile ein paar Klamotten in eine Tasche geschmissen, Kind in den Maxi Cosi und auf nach Rüsselsheim. 

Da sind wir nun und haben schon Untersuchungen hinter uns gebracht, bei denen ich geheult habe wie ein Schlosshund. Aber jetzt kann es nur noch bergauf gehen! Was bin ich dankbar für die moderne Medizin – finde es aber immer noch unfassbar, dass wir mit einem schwer kranken Säugling beinahe nirgends untergekommen wären. So etwas darf doch wirklich nicht sein!

Ein geiles Teil (3)

Tataaaaa! Ich präsentiere meinen ständigen Begleiter der vergangenen Wochen:


Gehört definitiv zu den Dingen, die das Leben mit kleinen Kindern erleichtern: ein Infrarot-Fieberthermometer. Einfach von einer Schläfe über die Stirn zur anderen Schläfe ziehen, fertig! Habe ich in letzter Zeit so häufig genutzt, dass es fast schon Bestandteil meiner Wickeltasche geworden ist. 😉

Jetzt können wir alle vom Fieber-Messen gar nicht genug bekommen. Was im Anbetracht des momentanen Viren-Winters natürlich traumhaft ist. Die 30 Euro haben sich echt mal gelohnt…

Noch mehr nützlichesEin geiles Teil (2)

😷 Was für ein Viren-Winter 😷

Oh Mann, dieser Blog verkommt zu einer einzigen Bakterien-Jammerei, aber was soll ich sagen: Wir waren 180 Jahre alle krank!

Ich hatte die komplette Woche nicht nur Säugling sondern auch die zweijährige zuhause. Montag sogar alle drei. Mittwoch hat’s mich dann selbst umgehauen. Schüttelfrost. 40 Fieber und mit allen drei Kindern allein zuhause. Ich bin auf allen Vieren durch die Wohnung gekrochen, habe die Großen vor die Kiste gesetzt, die Minuten gezählt, bis mein Mann endlich nach Hause kam – und dem lieben Gott gedankt, dass alle Kids so lieb waren. Eitrige Mandelentzündung stellte sich später heraus. Bitte bitte nie wieder!!!

Jetzt kann es nur noch bergauf gehen und demnächst werden auch wieder Viren-freie Beiträge hier erscheinen. „Ojalá“ würde der Spanier jetzt sagen – also in etwa „hoffen wir’s“!!!

Der Druck mit den Kinderkursen

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Der fünfjährige Torben aus dem Kindergarten: Jeden Dienstag hat er Hockey, Freitags holt ihn sein Papa zum Schwimmen ab. Oder Emma (2) und Moritz (4): Montags geht es mit der Mama zum Turnen für die Kleine, Mittwochs ist der Große dran.

In unserem neuen Kindergarten sind die Eltern echt engagiert und ich gebe zu: Das setzt mich irgendwie unter Druck und ich ertappe mich beim Hin- und Herüberlegen, wie ich das mit meinen Kindern künftig handhaben soll. Dabei hatte ich diesen Kinderkursen doch schon längst abgeschworen – was unter anderem mit ihren Uhrzeiten zusammenhängt.

Ich kriege jedes Mal die Krise, wenn ich sehe, wann die Frankfurter Sportvereine ihre Kurse anbieten. Kinderturnen für 1-3jährige: Dienstags 9.30 Uhr. Für Kinder von 3-5: Donnerstags 15 Uhr. Auch die Schwimmkurse: Immer schön am Vor- oder frühen Nachmittag (und das Krasse: trotzdem immer ausgebucht).

Wie soll das gehen, wenn man berufstätig ist? Bzw: Wie soll das gehen, wenn man mehrere Kinder hat – und auf diese Nachmittags alleine aufpasst?

Als unsere Kleine erst wenige Monate alt war, habe ich mir den Stress tatsächlich noch angetan und habe einen Turn- und einen Malkurs für meinen Sohn besucht. Die Kleine immer schunkelnderweise (und schwitzenderweise!) auf dem Arm. Irgendwann bin ich zu der Turnstunde nur noch jedes zweite Mal erschienen und am Ende überhaupt nicht mehr. Es war mir wumpe, dass ich ein halbes Jahr (für beide!) im Voraus bezahlt hatte. Es war einfach zu stressig: Nach der Arbeit schnell das eine, dann das andere Kind holen, um zu spät zum 16-Uhr-Kurs zu kommen – von dem man sich dann wünschte, er wäre gaaaanz schnell vorbei, weil man als Mutter sonst verhungert.

Bald habe ich noch ein Kind mehr – Kinderkurse unter der Woche sind also absolut passé. Und am Wochenende gibt es praktisch nix! Nix, wo man zB den Papa mit den beide Grossen hinschicken könnte, wo sie sich austoben könnten.

Oder ist das alles total übertrieben? Schließlich ist doch im Kindergarten am Montag immer Turnen und am Mittwoch kommt eine Musiktante ins Haus.

Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht 😳