Ohne Worte …

… oder, wie mein Kollege sagt: „Ein schlaues, kreatives und praktisch denkendes Kind!“ 💜

gepostet von Kerstin

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Ein schönes Wochenende von Euren Frankfurt-Muddis 🍎🍏😃

Wie herrlich!!! Es ist wieder Zeit für „Frischen Süßen“, für leckersten Apfelsaft und sauer gespritzten Äppler bei uns in Frankfurt! 😃 Wir haben heute tatkräftig mitgeholfen. Euch allen einen schönen entspannten Sonntag!

gepostet von Julia

Sätze, die ich bei einem Elternabend ab sofort doch hören möchte … (bitte!) 😂

gepostet von Kerstin

  • Muss es beim Geburtstag immer Kuchen geben, das ist doch viel zu viel Zucker!?
  • Wir sollten eine Whatsapp-Gruppe gründen!
  • Unser Supermarkt hat neues Plastikspielzeug im Angebot – soll ich mal was für die Gruppe anschaffen?

ALLES BESSER, ALS DAS WAS ICH BEIM LETZTEN ELTERNABEND HÖREN MUSSTE:

Ich bin beim „Klassenfahrt-Infoabend“ für meinen 16jährigen Sohn, als mich plötzlich  der Papa, der neben mir sitzt, prüfend anguckt und sagt:
„Bei Ihnen in der Ecke riecht es aber sehr intensiv nach Cannabis!?“

Definitiv ein Satz, den man beim Elternabend nicht(!) hören möchte!

Aber schlimmerweise war mir das auch schon aufgefallen und noch schlimmerer Weise, war es nicht „die Ecke“, sondern die Cannabis-Geruchs-Quelle war ICH.
Aber natürlich gab es dafür auch eine (plausible?) Erklärung:

Ich war tagsüber Wakeboarden. Vor Ort habe ich mir einen Neoprenanzug geliehen, weil es dann doch etwas kälter war, als zuvor gedacht. Nach dem Boarden meinte meine Begleitung schon, dass ich nach Cannabis riechen würde und der 22-jährige Mitarbeiter lieferte mir auch gleich die Erklärung mit: Neoprenanzüge hätten wohl einen ähnlichen Geruch wie Cannabis. Zum Duschen und Umziehen hatte ich vorm Elternabend dann leider keine Zeit mehr,  … aber dass ich hier jetzt als Marihuana-Mutti dastehen sollte, dass ging natürlich auch zu weit!

„Ich war Wakeboarden und anscheinend ist das der Geruch vom Neoprenanzug, der dem Geruch von Gras ähnelt!“

Der Papa schüttelt genervt den Kopf und sagt: „Nicht Gras, Cannabis!“

Jetzt schüttel ich den Kopf und denke: „Natürlich meine ich nicht die Wiese, du Vollpfosten, sondern Cannabis …“

Bevor der empörte Papa und ich also weiter aneinander vorbeireden, gebe ich
„Cannabis + Geruch + Neopren“ in die Suchmaschine ein. Ergebnis: Es fehlt Neopren

Na super!

Weitere Recherchen ergeben dann, dass tatsächlich Schweiß + Cannabis einen Treffer ergeben: … Marihuana besteht aus 233 Elementen und Verbindungen, menschlicher Schweiß aus knapp 100 – und 11 dieser Elemente und Verbindungen wurden in beiden Stoffen gefunden.(Quelle: Vice.com)

Also sehr viel Schweiß in dem geliehenen Neoprenanzug???  … Vielleicht hätte ich statt zum Elternabend lieber einfach Duschen und ins Bett gehen sollen, dann wäre mir diese Information erspart geblieben… Und verpasst hätte ich – wie immer – nichts.

Am Abend schreibt mein Bekannter mir dann eine Whatsapp: „Ich persönlich glaube übrigens nicht, dass Neoprenanzüge nach Cannabis riechen. Ich glaube, da wo die Anzüge normalerweise hängen, ist die Raucherecke von den Jungs, die da arbeiten.

Großartig 🤦‍♀️

Mein Leben als engagierte Hockeymuddi oder „Was ist denn bei Euch nicht richtig im Kopf?“

gepostet von Kerstin

Meine 9jährige Tochter Lotti spielt Hockey. Neuerdings. Und natürlich im besten Club der Stadt, das wollte mein Exmann aka top-engagierter Lotte-Papa so (ohne Ironie!). Und ehrlich gesagt ist die Lage des Clubs auch sehr praktisch, weil er direkt neben meinem Arbeitgeber ist. Und das wiederum ist besonders gut, weil ich statt am Spielfeldrand zu stehen, in der Redaktion sitzen kann, was wiederum sehr gut ist, weil einige der Hockey-Muddis (hier fühlen sich bitte nur diejenigen angesprochen, die gemeint sind ;-)) auf Distanz um einiges erträglicher sind, als im direkten Kontakt.
Ein kurzer Umriss des Grauens: Wenn der Club im Taunus wäre, sprächen wir bei gemeinten Exemplaren von Taunusmuttis, die mit den dicken SUVs den kompletten Platz verstellen und ihre Kinder alle viel begabter finden, als der jeweilige Trainer, der sich mit ihnen rumschlagen muss. Während sich die Muddis also – dank Botox – mit unverändertem Gesichtsausdruck echauffieren, steige ich auf mein Fahrrad und radele erleichtert ins Büro und arbeite noch ein bisschen. Distanz ist die Devise!
Aber dann – eines Tages im Sommer 2018 – kommt mir mein großes Muddi-Herz in die Quere: Für das anstehende Hockeycamp mit Zeltübernachtung wird noch ganz dringend eine freiwillige Mutter gesucht, 2 Papas waren schon am Start, nun fehlte … anscheinend ich!? Viele der Mütter hatten diese Betreuungs-Übernachtung schon in den Vorjahren übernommen, andere waren so kurzfristig schon verplant und die Taunus-Muddis … Ja, welche Taunus-Muddi würde denn freiwillig im Zelt übernachten? Und: Welche Taunus-Muddi kann zwischen Friseur-, Kosmetiktermin und Aufgabenzettel fürs Au pair Mädchen schreiben, denn 2!! Tage NUR fürs Kind da sein?
Und hinzu kommt: Lotti ist neu im Club, ich stehe fast nie jubelnd oder schimpfend am Spielfeldrand, und ich war mal bei den Pfadfindern, also im Zelt schlafe kann ich. Vielleicht wird es ja sogar ganz nett!?
Außerdem sind die Taunus-Eltern ja ganz bestimmt total gut organisiert und packen die Taschen der Kinder, ohne das irgendwas fehlt und irgendwelche Katastrophen vorprogrammiert sind, immerhin wissen diese Eltern ja auch schon jetzt in welchem Fach ihre (8 und 9 Jährigen!) Mädchen an der Uni promovieren werden!
Aber – es ist sehr traurig, aber auch maximal wahr – bei so viel Zukunftsplanerei ist es anscheinend nicht möglich, an – zum Beispiel – das Frühstücksgeschirr zu denken. 7 von 10 Kindern hatten weder Messer, Gabel, Teller oder Becher dabei. Mein nächster, unausgeschlafener Morgen startete also mit:  

Kind 01: Kerstiiiiin, ich habe keinen Becher (Nervenzusammenbruch) 

Kind 02: Kerstiiiiin, ich habe keinen Teller (Nervenzusammenbruch) 

Kind 03: Kerstiiin, ich habe keine Besteck (Nervenzusammenbruch) 

u.s.w. (und das trotz 5facher Erinnerungsmail!!) 

Ich habe das Hockeycamp dann aber – trotz aller Widrigkeiten – inklusive eiskalter Nacht und der Erkenntnis, dass Zelten als 12jährige Pfadfinderin irgendwie besser ist, als als 41jährige Muddi mit Bandscheibenvorfall, doch noch ganz gut überstanden. Trotzdem bin ich sehr froh, als wir – mit gepackten Taschen und Zelten – kurz vor der Abfahrt stehen … ich bin froh, bis: 

„Kerstiiiin, ich weiß nicht, wie ich nach Hause komme!“ 

„Wir treffen uns mit allen Eltern vorm Clubhaus, deine Mama soll um 15 Uhr da sein, ruf sie aber lieber nochmal an!“ 

„Kerstiiin, meine Mama hat gesagt, ihr sollt mich zu Hause absetzen, sie ist dann nämlich gar nicht in der Stadt!“

„Dann ruf deine Mama bitte nochmal an und sag ihr, dass das natürlich nicht geht und dass sie bitte wie besprochen –  und wie alle anderen – um 15 Uhr am Clubhaus sein soll!“

„Kerstiiin, das Handy meiner Mutter ist aus!“

Natürlich ist das Handy jetzt aus. Und natürlich ist es auch solange aus, bis wir das Mädchen zu Hause abgesetzt haben, wo uns im Übrigen eine nette Hausangestellt öffnet!

WARUM IST DIE NICHT ZUM CLUBHAUS GEKOMMEN? 

Und irgendwann meldet sich dann eine hörbar entspannte Mutter bei mir: 

„Ach wie toll, dass ist so nett, dass ihr meine Tochter nach Hause gebracht habt … mein Akku war leer und ich hatte keine Möglichkeit mein Handy aufzuladen (???)    aber im nächsten Jahr übernehme ich die Betreuung, …  dann Zelte ich da ….  blablabla!“ …  Und dann fragt sie mich, wann ich ihr denn den Impfausweis ihrer Tochter in den Briefkasten schmeißen könne …???

Und ich frage mich: „Was ist denn bei Euch nicht richtig im Kopf?“ 

      

Breaking Muddi-News: Bald sind wir zu zweit 👩🏻👱🏻‍♀️

Ich habe bei hr3 eine tolle Kollegin: Kerstin 😃, mit ihr habe ich auf der Arbeit immer einen Heiden Spaß! Kerstin ist 41, hat zwei „große“ Kinder (9 und 16), wohnt im Frankfurter Nordend, ist Reporterin, Redakteurin, Buchautorin, Sprecherin. Sie ist alleinerziehend, arbeitet Vollzeit, ist immer fröhlich, lustig, freundlich und dreht nach der Arbeit regelmäßig ihre Jogging-Runden. Sie lacht viel und laut (genau wie ich 😆), macht mit ihren Kids die coolsten Ausflüge und ist vor allem immer mega stylisch angezogen. 😜 Sprich: Sie wäre eine top Kandidatin, um bei diesem sensationellen Muddiblog mitzumachen.

Ich habe ewig darüber nachgedacht, sie zu fragen… heute hab ich’s gewagt und so ist es gelaufen:

Also ab demnächst der hotteste Muddi shit mit Julia und Kerstin 👩🏻👱🏻‍♀️ 💪🏼😋 Vorstellung folgt.I freu mi! 😃

Ist ja schön, wenn meine 4jährige ihren Namen schreiben kann…

Aber doch nicht auf meinem (geleasten!) Auto 😫😫😫 !!! Heute unterwegs in Schwanheim für mein Buchprojekt (111 Orte für Kinder in Frankfurt, die man gesehen haben muss) – Kids mit dabei. Irgendwann als ich gerade das ganze Picknick-Arsenal in den Kofferraum verfrachtete, hörte ich nur ein komisches Kratzen. Ahhhhhhh!!! Mit nem Stöckchen aus dem Wald den Namen quasi IN mein Auto geritzt. Das gibt ne dicke Rechnung wenn der Leasingvertrag abgelaufen ist. 🙄

Da geht das Herz auf ❤️

Hallo Hallöchen! Ich lebe noch! Und ich freue mich sehr darüber 😁

Komme gerade aus dem Krankenhaus, Nebenhöhlen-Operation. Yes!!! Ich hab’s gepackt, überstanden!!! Jetzt kann alles nur besser werden!

Die OP war unabdingbar, da ich seit Dezember 2016 permanent krank war. Damals hatte ich mich bei meinem Sohn mit Scharlach angesteckt. Unvergessen die Szene, als ich mit drei kleinen Kindern allein zuhause plötzlich 40 Fieber hatte und auf allen Vieren mit Schüttelfrost durchs Wohnzimmer gekrabbelt bin….

Von da an nahm das Unheil seinen Lauf. Ich hatte im Schnitt einmal im Monat eine Rachenentzündung/ Mittelohrentzündung/ Nebenhöhlen.

Manchmal lagen nur drei „gesunde“ Tage zwischen den Krankheiten. Es war zum Ausrasten. Du wachst auf, schluckst und denkst: Verdammt, es geht schon wieder los!

Ich erinnere mich an Radiosendungen, in denen nach einer Stunde mein Hals anschwoll und ich dachte: „Gleich kriege ich keinen Ton mehr raus. Die Stimme haut ab!“ Ich hatte einen immensen Arbeitsausfall und sobald mir ein Job angeboten wurde, war mein erster Gedanke: Hauptsache, ich bin dann nicht wieder krank!

Ich saß ständig beim Allgemeinarzt oder HNO. Die zahlreichen Abstriche ergaben immer Streptokokken, und zwar nicht zu knapp. Penicillin, Roxithromycin, Amoxywasweissichcillin… kein Antibiotikum schlug an. Ich habe Unmengen an Ibuprofen vertilgt, habe mit den schärfsten Sachen gegurgelt wie ein Weltmeister, morgens und abends Nasendusche gemacht und bin Expertin auf dem Gebiet der Halsschmerztabletten und Lutschbonbons. Tatsächlich habe ich mittlerweile einen separaten Medizinschrank nur für die Körperregion „Hals“.

Ich bin zum Heilpraktiker gelaufen, der mit allerlei Nahrungsergänzungsmitteln für viel Geld mein Immunsystem gepimpt hat, eine HNO-Ärztin empfahl, mich von meinen Kindern (Ansteckungsgefahr) möglichst fernzuhalten (geil oder?!?), ich hörte mir Theorien darüber an, dass das vielleicht die Quittung dafür war, dass ich in der Schwangerschaft ein Antibiotikum genommen hatte und ich war schon drauf und dran, eine Mutter-Kind-Kur („du hast ja auch sooooo einen Stress! Das kommt bestimmt davon!!!“) oder eine Reha zu machen, bis ich dann endlich aufs MRT gelegt wurde und der wahre Grund sichtbar wurde:

Eine Nasenscheidewand so schief wie der Turm von Pisa – mit der Konsequenz, dass keine Luft durchkam, sich die Nasenmuscheln vergrößert hatten und die Nebenhöhlen chronisch verdickt und entzündet waren. Ein Entzündungsherd par excellence, nur mit einer OP zu beheben.

Ja! Und die habe ich nun hinter mich gebracht. Zwei Tage Krankenhaus, zwei bis drei Wochen keine Anstrengungen. Was muss, das muss! Die Kids sind alle verteilt, kommen zu unseren Eltern oder Schwiegereltern oder werden von unserem Au Pair betreut.

Ich bin einfach nur happy, dass ich nach der Vollnarkose wieder aufgewacht bin und diesem ganzen Erkältungs-Desaster nun endlich und hoffentlich ein Ende gemacht wird. Juhu!!!! 😃

Gegendarstellung

Vor gut einem Jahr habe ich hier einen Artikel veröffentlich, der nach wie vor zu den meist gelesenen und meist kommentierten gehört: Unser Au Pair – das Desaster des Jahrhunderts. 

Vor wenigen Tagen kam ein Kommentar, den ich hier gerne prominenter platzieren möchte, weil er die andere Seite der Medaille zeigt und damit wirklich sehr interessant ist. Voilà:

Ich stelle mich erstmal vor: Mein Name ist Tsoa und ich komme auch aus Madagaskar.

Ich war ein Au-Pair-Mädchen in Deutschland 2015, und ich bin bisher immer noch im Kontakt mit meiner Gastfamilie. Ich mach eine Ausbildung als Krankenschwester und nach mein Au Pair Jahr haben sie noch ein Au Pair aus Madagaskar genommen. Also das war eine gute Erfarhung. Das Mädchen bleibt bei der Familie denn sie macht ein Studium. Also das war eine gute Erfahrung von beide Seiten.

Wenn ich hier bin das ist nicht zum Beschwerden, sondern für Sie handeln warum wir so kommich für die Deutschen. Ich war schon mal wie Faniry als ich hier als erstmal gekommen bin. Ich möchte sagen, dass ich Faniry nicht kenne.

Madagaskar gehört den armsten Länder in der Welt das wird von Tag zu Tag schlimmer seit 2009 wegen Korruption und politische Instabilität. Das Land befindet sich in einer Krise.

So wie die Armen Leute sind, bleiben wir bei Gott. Wir hoffen, dass unsere Unterstützung dem Gebet dient – und warum der biblische Austausch besser ist als das Teilen andere sachen. Und während wir uns den WORTEN zuwenden Bleiben Gott treu, bleiben die meisten Mädchen Jungfrau, bis sie Ihre Ehe gefunden wird. Wiel heirten zwichen 18-25 Jahre. Deswegen nutzen wir auch Binden wenn wir unsere Period haben. Tampons lohnt sich dann nicht.

Da man keinen Sex hat, ist es schwierig, Dann bekommen wir schmerzen jeden Monat.

Nicht jedes Haus hat Internet, aber Facebook kostet fast gach nicht deswegen haben wir Freunde (die meisten ab 200) denn es ist einfach für uns zu kommunizieren. Ja, wir können telefonieren, aber ich spreche von sozialen Netzwerken. Ihr könntet aber sagen (so war auch bei mir) dass Ihre möchtet nicht ein Bild von den Kindern im Facebook gepostet.

Wir sollen schon bevor wir einreisen Deustch sprache lernen, damit wir das Visum bekommen (es wird immer schwierig hab ich gehört) aber die Unterricht sind von Madagassich Lehrer mit Madagassich akzent und in Deutschland haben wir am anfangen , Probleme die Sprache zu verstehen. Einfach nur weil die Deutschen reden mit deutsch akzent und die sprache ist auch schwierig für uns. Wir sind es gewohnt, auf Französisch reden.

Ich folgere daher, warum sie nichts zu ihrer Ankunft nichts gesagt hat. Darüber hinaus lassen wir zum erstmal unsere Familie und unsere Heimat, wir fliegen zum erstmal mit dem Flugzeug weil fliegen kostet teuer. In all diesen Fällen sind die Emotionen vorüber: traurig weil wir verlassen unsere Familie die wir nicht wissen, wann wir uns wiedersehen werden. Aber auch der Traum wird Realität: fliegen und die Angst davor, sich v*erlieren während der Reise.

Wir fliegen ca11 Uhr und das ist schwer, und nach dem Flug sind wir müde aber auch aufgeregt wie die Gastfamilie aussieht. Deswegen sagen wir gach nicht, aber es ist alles in unserem Kopf.

Handy gehört zu unserem Bestfreund denn Eltern, machen sorge und Freunde Fragen wie toll Deutschland ist. Die sind alle verbunden im Facebook und möchten alles wiessen was hier los ist. 

Es ist schon dunkel um 18 Uhr in Madagaskar und Unsicherheit ist sehr gefährlich. Dies ist der Hauptgrund, warum junge Mädchen zu Hause bleiben und nicht auf das Wesentliche gehen. Natürlich gibt es auch viel Aktivität aber nür für die Leute die es leisten können. Also wir bleiben ruhig zu Hause.

Ich denke, dass Au Pair World ein gut Website ist, aber nur für die Familie, die vorher schön Au Pair haben und wissen was diese Program bedeutet. Manche Agentur sind sehr gut für „anfanger“ und die helfen die Gastfamilie Psychologisch wie sollen sind denn gut gehen mit dem Au Pair. Natürlich kostet die Anmeldung und die Beratung rund 280 Euro für jede Familie und nicht jeder kann es bezahlen 🙂

Jedenfalls sind nicht alle Mädchen aus Madagaskar so, und jeder ist anders. Aber eine paar Familie sind trozdem dankbar und zufrieden, viel bleiben bei der Familie egal ob wir billige fachkraft, babysitting und puztfrau, oder einfach dass wir angst haben unsere Visum zu verlieren weil es schwer ist.  

Danke

Freu! Ich schreibe ein Buch! 😃📘

Sensationell: Mein Blog taugt nicht nur dazu, ordentlich Muddi-Dampf abzulassen 😉 sondern auch, um für ein saucooles Buchprojekt aufgegabelt zu werden! 

Ein Agent aus München hat mich gefragt, ob ich den Reiseführer „111 Orte für Kinder in Frankfurt, die man gesehen haben muss“ schreiben möchte. Für Berlin und Hamburg seien sie schon erschienen / in der Mache, fehlt halt nur noch die absolute Kultstadt Frankfurt! 😆

Ich habe natürlich hin- und herüberlegt: Drei Kinder und beruflich mal zwischen 60 und 120% eingespannt…. pack ich das überhaupt? Ist schon ein Riesen Stück Arbeit, die Plätze zu recherchieren, zu besuchen, zu fotografieren, Infos einzuholen, die Fotos auszuwählen, zu bearbeiten und dann halt noch die Texte zu schreiben. Aber was soll‘s, ich hab da einfach Bock drauf! Ich liebe Frankfurt, bin mit meinen Kids eh ständig unterwegs! Ich mach‘s! Die Kids könnt ich hin und wieder ja auch mitnehmen. 

Und so bin ich seit ein paar Wochen immer mit meiner (neuen! geilen!!!) Kamera unterwegs und radele zwischen Kinder-Wegbringen und Radiosendung durch Frankfurt. Immer auf der Jagd nach den tollsten und skurrilsten Plätzen für Kinder. 

Sobald das Buch erscheint, sag ich natürlich Bescheid! Und falls Ihr einen Ort habt, der unbedingt rein muss: Immer her damit, ich freue mich über Input! 😍

Betreuung gesucht – Glauben an die Menschheit verloren

Im Moment gibt es für mich nur ein Thema: Wie soll es hier weitergehen, wenn unser jetziges Au Pair irgendwann wieder geht? Wir haben keine Großeltern in der Nähe, wir arbeiten lange oder Schicht oder auch mal für ein paar Tage im Ausland. Der eine Kindergarten schließt um 17 Uhr, der Platz bei der Tagesmutter ist bis 15.30 Uhr.

How the **** soll man das bitte schaffen?!?! Geht gar nicht!!! In meinen schlimmsten Träumen sehe ich mich schon als Hausmuttchen verkümmern, mich nur noch um den Haushalt kümmern, nie Dankbarkeit erfahren, den Mann abends schlecht gelaunt empfangen,… Studium, Ausland, Volontariat,… alles für die Katz, weil es einfach unmöglich ist, die Kinder vernünftig betreut zu bekommen!!!

In jeder freien Sekunde hänge ich darum am Smartphone – betreut.de, aupairworld, Facebook, watweissich… Auf der Suche nach Nannies, Tagesmüttern etc. Eigentlich wollte ich aus Platzgründen nicht noch ein Au pair Jahr wagen, aber vor lauter Verzweiflung bin ich kurz davor, dem freiwerdenden Zimmer wieder Hasta la Vista zu sagen.

Mit einem Au Pair holst du dir zwar die Katze im Sack aber hast im Idealfall das ‚Rundumsorglospaket‘ – egal wie du arbeitest, das Au Pair ist nur für deine Kids da, kann bringen und abholen, betreut auch bei Krankheit (nur bei leichter, don‘t worry, ganz so Rabenmuddi bin ich auch nicht), hilft auch im Haushalt mit.

Eine Nanny wäre ein Traum – bei meinen unregelmäßigen Arbeitszeiten aber quasi unmöglich, eine „exklusiv“ zu kriegen. Es sei denn, du legst so viel Geld auf den Tisch, dass du eigentlich auch gleich Zuhause bleiben kannst.

Babysitter ist mir zu unsicher, ich habe eine Woche im Monat Spätdient, sitze im Radio-Studio und kann nicht weg – da brauche ich jemanden, der absolut verlässlich meine Kids abholt und mir nicht zwei Stunden vorher eine Whatsapp schreibt, dass ja morgen eine Matheklausur ansteht und deswegen heute doch nicht geht…

Ich habe so viel Energie damit verballert, eine Betreuung zu finden – und bin immer wieder vom Glauben abgefallen, wie unzuverlässig die Menschen sind. Ein paar traurige Beispiele:

  • Ich starte mit dem Anruf bei einer Tagesmutter, die schon vor Jahren bei uns ausgeholfen hat. Ob sie sich das mit meiner Schicht vorstellen könnte. Ja klar, könne sie, sie habe noch Kapazitäten! Wir laden sie zum Frühstück ein, legen alle Fakten auf den Tisch, überlegen hin und her, wie wir es ihr möglichst einfach machen können. Als sie geht, haben wir das Gefühl: that’s it! Geil, war das easy! Dummerweise hören wir wochenlang gar nichts mehr von ihr. Keine Reaktion per whatsapp, Anrufe nimmt sie nicht ab. Irgendwann schreibt sie: Sie war im Krankenhaus. Bronchitis. Und zwei Wochen später: Sie könne doch nicht, sie habe jetzt eine Räumlichkeit für insgesamt fünf Kinder bekommen. Davon habe sie uns doch erzählt, oder nicht? Ähhhh. Nein, natürlich nicht.
  • Ich rufe beim Stadtschulamt an bzw der „Kinderfrauvermittlung“. Ach, abends? Da gäbe es quasi niemanden, der arbeiten will. Ich könne mich aber noch mal melden. Wunderbar.
  • Ich erstelle ein Profil von uns auf „erstekinderbetreuung.de“ – Majeb (Namen alle geändert) schreibt mich an. Wow, sogar eine qualifizierte Tagesmutter! Um zurückzuschreiben, muss ich Prime-Mitglied werden und entsprechend löhnen. Egal, mach ich! Könnte das gleich der große Wurf sein? Wir schreiben kurz hin und her. Ja, sie habe Interesse, alles super, sie sei nur gerade unterwegs und melde sich später. Ja, sehr viel später offensichtlich. Bisher ist nämlich nichts mehr gekommen…
  • Auch auf betreut.de ist ein Profil von uns. Ich bekomme etliche Bewerbungen und werde natürlich auch sofort Prime-Mitglied für noch mehr Kohle. Nicht dran denken, ist ja eventuell eine gute Investition in die Zukunft! Als erstes schreibt mir Svetlana. Ich melde mich zurück und schicke ihr meine Telefonnummer – sie ruft aber nicht an, sondern schreibt noch einmal: Wir hätten da etwas von Minijob geschrieben, sie käme aber nicht unter 1000 Euro. Sie sei in Rumänien… mindestens 1000 Euro und sie käme nach Deutschland. ach so…
  • Das Profil von Ines Z. klingt eigentlich super. Gleicher Stadtteil, ehemals Au Pair, aus Spanien, mit 10 Euro echt bezahlbarer Stundenlohn. Sie schreibt mich an, ich schreibe mit Telefonnummer zurück. Sie schreibt: Ich rufe morgen an. Als das „Morgen“ auch eine Woche später noch nicht eintritt, schreibe ich zurück: „Schade, dass Sie sich nicht gemeldet haben.“ Sie: „Ich war sehr krank“. Aha. Bei ebay Kleinanzeigen konnte sie während dieser schweren Krankheitsphase aber noch zigfach ihr Profil posten.
  • Guyiena schreibt mich an, ich rufe sofort zurück. Sie sei Tagesmutter, habe noch Platz, auch für drei, alles wunderbar. Nach 20 Minuten nettem, freundlichem, hoffnungsvollem Telefonat: Ach, erst ab August? Das habe sie überlesen… das ginge dann doch nicht. Oh no!
  • Edwina bewirbt sich, sie bekommt sofort meine Handynummer – und das war’s dann auch schon wieder. Never heard anymore!!!!
  • Edda N. klingt perfekt: Ältere Dame, gleicher Stadtteil, 15 Euro Stundenlohn etwas viel, aber egal: Mittlerweile bin ich zu einigem bereit. Wir schreiben sie an, sie schickt uns ihren Lebenslauf zu, wir sagen: top, hier unsere Handynummer! Drei mal dürft ihr raten, ob sie sich gemeldet hat…
  • Merkeb aus Erithrea bewirbt sich auf unser Gesuch. Super freundliches Profilbild, wir telefonieren sofort, klären einige Details. Ihr Deutsch ist mäßig, aber sei’s drum! Ich treffe mich mit ihr vor meinem Dienst in einem Cafe. Noch bevor unser Kaffee kommt, merke ich: Das wird nichts. Sprachkenntnisse, Auftreten – wenn meine Tochter richtig Gas gibt, kann dieses arme Mädchen einpacken! Als sie mir dann auch noch erzählt, dass sie täglich bis 17 Uhr Sprachkurs hat (ich aber geschrieben hatte, dass ich ab 15.30 Uhr jemanden brauche), bin ich kurz davor, einfach alles stehen und liegen zu lassen und abzuhauen. Ab ins Mauseloch! Ich trinke aber noch brav aus und verabschiede mich dann freundlich. Die Nerven liegen blank. 
  • Alexandra bewirbt sich – ich schicke ihr meine Handynummer und höre nie wieder von ihr.
  • Ich rufe noch mal beim Stadtschulamt an. Immer noch keine Kinderfrau, die abends arbeiten möchte. Obwohl: Eine gäbe es schon, aber die tue immer nur so, als wolle sie arbeiten. Wenn es dann konkret wird, mache sie immer einen Rückzieher. Na Danke!
  • Irgendwann: ein Lichtblick! Soumiana schreibt mir auf meine Anzeige bei ebay Kleinanzeigen. Wir schicken uns unsere Nummern und schaffen es auch tatsächlich, uns irgendwann zu erreichen. Sie klingt super nett! Sie schickt mir ihren Lebenslauf zu, da steht: drei eigene Kinder, ganz viel Erfahrung mit Kinderbetreuung und Haushaltshilfe. Ich treffe mich mit ihr nach meinem Dienst, nehme meine 1 1/2jährige gleich mal mit. Sie kommt aus Bad Homburg angereist (30km Vorort), daher Schwamm drüber, dass sie in der Drive Time 25 Minuten zu spät kommt. Das erste Gespräch ist total nett. Eigentlich alles super… nur frage ich mich: Wird die Fahrerei nicht irgendwann zu nervig? Hat sie da WIRKLICH Lust drauf oder geht es ihr nach zwei Monaten total auf den Keks und wir stehen dann wieder alleine da? Eine Woche später gleich das zweite Treffen, diesmal mit meinem Mann. Wenn es gut läuft, wollen wir gleich alles dingfest machen. Sie kommt wieder 30 Minuten zu spät. Parkplatzsuche. Ok, ist schwer in Sachsenhausen, nicht drüber nachdenken. Wir essen zu abend in einem Restaurant. Sie erzählt, dass eine ihrer Töchter erst sieben ist. Sieben?!? Das hat sie im ersten Gespräch garantiert nicht erzählt. Das hätte ich mir sowas von gemerkt. Als sie geht, haben wir immer noch dieses Fragezeichen: Hat sie da WIRKLICH Bock drauf? Sie sagt zwar zu allem ja, aber irgendwie springt der Überzeugungsfunke nicht über. Nach ein paar Tagen rufe ich sie an: Sie solle sich bitte BITTE noch eine Nacht alles überlegen und mir BITTE morgen eine klare Nachricht schicken. Egal, in welche Richtung sie geht – lieber jetzt eine Absage als in zwei Monaten. Bitte, sage ich, es ist mir total wichtig, diese Nachricht morgen von Ihnen zu bekommen – ich sei besorgt, dass ihr die Fahrerei zu viel würde… Was soll ich sagen. Es kommt KEINE Nachricht. Ich bin fast froh drum – weil ich jetzt Gewissheit darüber habe, dass ich mit dieser Frau eben KEINE Gewissheit habe. Ich schreibe ihr am übernächsten Tag, dass ich es schade finde und ihr Alles Gute wünsche. Sie schreibt, sie war im Krankenhaus bis 18 Uhr (diese Krankenhaus-Story scheint irgendwie gern genommen zu sein), sie wollte halt noch überlegen und eigentlich sei die Fahrt kein Problem, aber die Fahrkosten könnten schon irgendwann ein Problem sein…  ich komme aus dem Kopfschütteln bei dieser ganzen Sucherei gar nicht mehr raus.
  • Ich poste bei Facebook in allen möglichen Gruppen – in der für „Tagesmütter Frankfurt“ ernte ich gleich klugscheißerische Kommentare, dass ich doch mal über ein Au Pair nachdenken könnte. Ach echt? Danke, für diesen erhellenden Tipp!
  • Bei betreut.de wurde mir gleich NOCH ein Premiummonat abgebucht. Diese dämlichem Abos!!! Reingefallen!
  • Natürlich bin ich parallel in etlichen Au Pair Foren am Schauen – und auch, weil ich einfach keine ZEIT mehr habe, mich dieses Betreuungs-Dramas anzunehmen, haben wir nun Butter bei die Fische gemacht und glücklicherweise ein ganz tolles Au Pair für Sommer gefunden. Ich hatte sie schon länger im Auge, es stimmt einfach alles (aus Honduras, 23, schon alleine gelebt, Jobs gehabt, rumgereist…) aber die Sehnsucht nach dem vierten Zimmer hatte mich noch etwas gezügelt. Jetzt ist das Thema aber wirklich durch… sprich: 

Ein Jahr Au Pair machen wir noch und ich werde berichten!!! Das Thema Nanny ist damit auf Sommer 2019 verschoben 😆