Klettern mit Aussicht

Ich liiiiebe diese Opernspiele! 40 Grad hin oder her, ich war mit meinen zwei Großen wieder da: hüpf, kletter, tusch, dreh, mal, spritz, schwitz! Bis zum 5. August könnt Ihr auch noch 😃

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Da geht das Herz auf ❤️

Hallo Hallöchen! Ich lebe noch! Und ich freue mich sehr darüber 😁

Komme gerade aus dem Krankenhaus, Nebenhöhlen-Operation. Yes!!! Ich hab’s gepackt, überstanden!!! Jetzt kann alles nur besser werden!

Die OP war unabdingbar, da ich seit Dezember 2016 permanent krank war. Damals hatte ich mich bei meinem Sohn mit Scharlach angesteckt. Unvergessen die Szene, als ich mit drei kleinen Kindern allein zuhause plötzlich 40 Fieber hatte und auf allen Vieren mit Schüttelfrost durchs Wohnzimmer gekrabbelt bin….

Von da an nahm das Unheil seinen Lauf. Ich hatte im Schnitt einmal im Monat eine Rachenentzündung/ Mittelohrentzündung/ Nebenhöhlen.

Manchmal lagen nur drei „gesunde“ Tage zwischen den Krankheiten. Es war zum Ausrasten. Du wachst auf, schluckst und denkst: Verdammt, es geht schon wieder los!

Ich erinnere mich an Radiosendungen, in denen nach einer Stunde mein Hals anschwoll und ich dachte: „Gleich kriege ich keinen Ton mehr raus. Die Stimme haut ab!“ Ich hatte einen immensen Arbeitsausfall und sobald mir ein Job angeboten wurde, war mein erster Gedanke: Hauptsache, ich bin dann nicht wieder krank!

Ich saß ständig beim Allgemeinarzt oder HNO. Die zahlreichen Abstriche ergaben immer Streptokokken, und zwar nicht zu knapp. Penicillin, Roxithromycin, Amoxywasweissichcillin… kein Antibiotikum schlug an. Ich habe Unmengen an Ibuprofen vertilgt, habe mit den schärfsten Sachen gegurgelt wie ein Weltmeister, morgens und abends Nasendusche gemacht und bin Expertin auf dem Gebiet der Halsschmerztabletten und Lutschbonbons. Tatsächlich habe ich mittlerweile einen separaten Medizinschrank nur für die Körperregion „Hals“.

Ich bin zum Heilpraktiker gelaufen, der mit allerlei Nahrungsergänzungsmitteln für viel Geld mein Immunsystem gepimpt hat, eine HNO-Ärztin empfahl, mich von meinen Kindern (Ansteckungsgefahr) möglichst fernzuhalten (geil oder?!?), ich hörte mir Theorien darüber an, dass das vielleicht die Quittung dafür war, dass ich in der Schwangerschaft ein Antibiotikum genommen hatte und ich war schon drauf und dran, eine Mutter-Kind-Kur („du hast ja auch sooooo einen Stress! Das kommt bestimmt davon!!!“) oder eine Reha zu machen, bis ich dann endlich aufs MRT gelegt wurde und der wahre Grund sichtbar wurde:

Eine Nasenscheidewand so schief wie der Turm von Pisa – mit der Konsequenz, dass keine Luft durchkam, sich die Nasenmuscheln vergrößert hatten und die Nebenhöhlen chronisch verdickt und entzündet waren. Ein Entzündungsherd par excellence, nur mit einer OP zu beheben.

Ja! Und die habe ich nun hinter mich gebracht. Zwei Tage Krankenhaus, zwei bis drei Wochen keine Anstrengungen. Was muss, das muss! Die Kids sind alle verteilt, kommen zu unseren Eltern oder Schwiegereltern oder werden von unserem Au Pair betreut.

Ich bin einfach nur happy, dass ich nach der Vollnarkose wieder aufgewacht bin und diesem ganzen Erkältungs-Desaster nun endlich und hoffentlich ein Ende gemacht wird. Juhu!!!! 😃