Pfeffer des Grauens

Zwei Minuten. Zwei pisselige Minuten. Nur so lang hat das Telefonat gedauert, dass ich wegen meines morgigen Reportage-Themas gehalten habe. Doch diese zwei pisseligen Minuten haben gereicht, dass sich meine Kinder den Pfefferstreuer geschnappt haben, ihn aufdrehten, auskippten, schön mit den Händen auf dem Boden verteilten und: sich die Hände in den Mund steckten.

Was ein Geschrei. Ein Geheule! Die Augen tränten, der Mund feuerrot. Schnell alles abspülen, etwas trinken und: einen Vanille-Joghurt mit Smarties runterlöffeln… Dass ich davon noch zwei hatte, hat mir wirklich den Arsch gerettet. Den Natur-Joghurt wollten sie sich in ihrem Schrei-Wahn nämlich partout nicht reinlöffeln lassen.

Danach war ich fix und fertig. Den Pfeffer hab ich jetzt erstmal weggesperrt!!!

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Ein Gedanke zu “Pfeffer des Grauens

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