Szenen, wie wir sie alle lieben

Ich versuche, mit dem proppenvollen Kinderwagen in einen Laden reinzukommen. Die Reinigung bei uns um die Ecke, in der ein kleiner Giftzwerg arbeitet. Eine Frau, die vor allem dadurch auffällt, ihre Mitarbeiterinnen rundzumachen.

Die Reinigung hat eine Glastür – man kann also wunderbar einsehen, dass ich mir gerade einen abmühe und erst einmal scheitere. Also lasse ich den Kinderwagen draußen stehen, mache die Tür auf und versuche, sie einzuhaken, damit sie offen bleibt. Klappt manchmal, in diesem Fall leider nicht. Aber da liegt ja noch der Türstopper auf dem Boden rum. Ich schnappe ihn mir und nach einer gewissen Zeit der Rumnestelei bleibt die Tür offen stehen und ich hiefe den Kinderwagen rein. Kaum bin ich drin, sehe ich dann auch den Giftzwerg, der auf seinem dicken Hintern sitzt, die ganze Aktion genüsslich beobachtet hat – und dann tatsächlich sagt:
„Machen Sie die Tür wieder zu, es ist kalt!“

Freude schöner Götterfunken!!!!

Ich: „Können Sie das nicht selber machen?“
Sie: „Was?!? Das ist ja ungeheuerlich!“
Ich: „Sie machen ja nun nicht den vielbeschäftigsten Eindruck. Und Ihr Helfersyndrom scheint auch nicht besonders ausgeprägt zu sein.“

Da ist sie rot angelaufen, sah ein bisschen aus wie Rumpelstilzchen, und es wäre sicher noch richtig spannend geworden, wäre nicht schon die nächste Kundin reingekommen. So hat mir eine Mitarbeiterin die Hemden in die Hand gedrückt und mir beim Rausgehen doch tatsächlich geholfen.

Aber ich glaub, mein Freund muss seine Hemden in Zukunft selber abholen 😉

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